Eine lang erwartete Reise…


Sicher habt Ihr schon auf ein Lebenszeichen von uns gewartet – nun ist es soweit:
Wir füllen unseren Reiseblog wieder, wenn auch mit etwas Verspätung.
Ja – wir sind schon einige Zeit auf der anderen Seite der Welt. Gründe der Verspätung gab es einige…
…da war zum Beispiel der Jetlag: 12 Stunden Zeitverschiebung bringen den Rhythmus ordentlich durcheinander, auch wenn man es sich nicht so recht eingestehen möchte. Wie macht sich das bemerkbar? Da wäre natürlich der Schlaf- und der Essensrhythmus. Da wacht man einfach gegen 03 Uhr auf, ist hellwach und hungrig. Dann ist da noch eine seltsame Vergesslichkeit und eine Rechtschreib- und Grammatikschwäche. Man bekommt kaum einen Satz geradeaus fehlerfrei formuliert. Die ersten Tage in Auckland im Hotel waren schon wichtig, um halbwegs klar zu kommen. Vielleicht kommt es auch davon, dass man zusätzlich zur Zeitverschiebung auch noch auf dem Kopf steht ;-).
Weiterhin ist ähnlich wie in Deutschland offensichtlich das Internet hier auch noch Neuland. Ständig brachen die Verbindungen zusammen und es war recht langsam. Das mag aber auch eine Folge des Erdbebens sein.

Zu unserer Reise können wir sagen: Es hat alles bestens geklappt.
Vorab hatten wir Ticket-to-Fly mit der Deutschen Bahn gebucht: Braunschweig mit Umstieg (6 Minuten!) in Wolfsburg nach Frankfurt. Die sechs Minuten waren uns etwas knapp, deshalb hat uns Tim gleich nach Wolfsburg gefahren. Und das war gut so! Während der Zug aus Braunschweig gerade in Wolfsburg einfuhr, gingen bei unserem Zug die Türen zu: „senk ju vor träwelling wit Deutsche Bahn“. Wir saßen glücklich im Zug nach Frankfurt und konnten noch winken.
Ach ja – hier haben wir übrigens vom Erdbeben auf der Südinsel von Neuseeland erfahren. Dieses sollte auch unsere Reiseplanung noch ein wenig durchschütteln.
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Die Nacht vor dem Flug haben wir in Frankfurt im Hilton am Terminal verbracht. Somit waren wir ausgeschlafen und relaxt „ready for takeoff“ mit Cathay Pacific nach Hongkong. Nach etwa 12 Stunden ruhigen Fluges haben wir uns dann auf die Suche nach der Premium-Lounge gemacht und somit das Terminal in Hongkong recht gut kennen gelernt. Denn, wen immer wir auch gefragt haben, wir bekamen stets unterschiedliche Antworten. Wichtig übrigens für alle, die Premium-Economy fliegen: Immer beim Check-In nach einem Voucher für die Premium-Lounge fragen. Das hatten wir schon in einem anderen Blog gelesen und stimmte auch.
So konnten wir es uns für die 9 Stunden Aufenthalt bei All-Inklusive bequem machen. Das Beste waren aber waren die Duschen! Frisch und munter ging es dann weiter mit Air New Zealand nach Auckland. Auch hier ein ruhiger Flug. Bemerkenswert und außergewöhnlich: Das exzellente Essen und die guten Weine. Übrigens – die Stuarts waren alle charmante ältere Herren in der PremiumEconomy. Das Catering bei Cathay war auch gut, aber es gab da noch Steigerungen.
In Auckland hat uns dann der SkyBus in die City gebracht. Die Tickets hatten wir schon vorab online gebucht. Der Bus fährt alle 10 Minuten und hier bereits fiel uns die Freundlichkeit und Offenheit der Neuseeländer auf. Genau vor unserem Hotel in der Queenstreet war die Haltestelle – besser geht’s nicht.
Angekommen im Hotel, das war so gegen 12 Uhr mittags: schlafen, aber nicht zu lange. Wir haben uns dann gegen 16 Uhr aus den Federn gequält und sind auf Nahrungssuche gegangen. Ab hier schlug der Jetlag zu.
Aber wir haben es nicht anders gewollt!

Hier noch ein paar bildliche Impressionen…

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